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Als wir vor einigen Jahren das Haus von den Vorbesitzern übernommen haben war der Garten bis in den kleinsten Winkel ein Gemüse- und Nutzgarten. Es gab Gurken, Tomaten, Paprika- und Chilischoten, Himbeeren, Walderdbeeren, Zucchini und massenweise Physalis. Ach ja, Quitten waren auch noch gepflanzt und es gab auch noch ein Beet mit Möhrchen und Zwiebeln. Außerdem gab es noch zwei Apfelbäume und einen Birnbaum als Spalierobst, sowie einen großen Haselnussbaum und Johannisbeersträucher „soweit das Auge nur blicken konnte“.
Und so haben wir uns den ersten Sommer von Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten ernährt und ich habe massenweise Johannisbeergelee und -saft hergestellt. Da aber weder mein Mann noch ich einen grünen Daumen haben, begannen wir im darauf folgenden Jahr mit der Umgestaltung des Gartens. An die Terrasse wurde ein großes Beet angebaut, das mit einer Trockenmauer abgefangen wurde. Hier fühlen sich eine Kugelakazie, Sonnenhut, Teufelskrückstock, Ginster, Wildrosen, Jasmin und Buchs sehr wohl. Aus den Mauerfugen spitzen Blaukissen und Mauerpfeffer und an sehr warmen Sommertagen sieht man auch schon mal eine Eidechse.
Die Johannisbeersträucher mussten einem Gartenzaun und die Gemüsebeete einem Gartenhaus weichen.

Inzwischen sind uns einige Bäume „über den Kopf gewachsen“ und die wurden letzte Woche bei strömendem Regen gefällt. Ich sage nur Sommer 2013! 😦 😦
Statt mit Kochbüchern beschäftige ich mich zur Zeit mit Farbtafeln für die Hausfassade und mit Verlegemustern für die Terrassenplatten.
Und das cairnige Fellteilchen und mich trifft man zur Zeit nicht an Wiesen- und Feldwegen, sondern in Mustergärten und Neubausiedlungen. Immer auf der Suche nach Inspirationen und neuen Ideen.

Neben der Neugestaltung der Terrasse ist auch noch eine kleine zweite Terrasse geplant um die Abendsonne genießen zu können, sowie ein kleiner Kiesgarten mit einem Wasserelement. Besonders schön finde ich Quellsteine aber auch japanische Metallschalen die mit Wasser, Schwimmsteinen und Blüten gefüllt sind.

Also, wenn Ihr die nächste Zeit nicht so viele neue Posts von mir lest, dann ist es nicht so, dass mir die Lust am bloggen vergangen ist. Ganz und gar nicht! Sondern einfach, dass wir jede freie Minute nutzen um im Garten zu werkeln.

Noch ein Danke an den geduldigsten und besten Ehemann der Welt, den ich jeden Tag mit neuen Ideen überrasche um sie kurze Zeit später wieder zu verwerfen. Honey, I love you! ❤

Alles Liebe und bis bald

Kerstin

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